Donnerstag, 21. Mai 2015

Gegen den Ausverkauf der öffentlichen Daseinsfürsorge

Meinungen von Bürgern......



Ich will nicht 20 km fahren müssen bis zum nächsten Krankenhaus bei einen Unfall zählt jede Minute !!!

Nicht nur, dass bereits einiges in die Renovierung des Krankenhauses investiert wurde, sondern nur so kann eine wohnortnahe Versorgung garantiert werden. Es ist inakzeptabel, dass ein Rettungswagen 20 min bis zum neuen Standpunkt braucht. Jeder, der selber oder durch einen geliebten Mitmenschen, auf Rettung angewiesen war, weiß von was ich spreche. Des Weiteren scheint es so, dass somit die Defizite Waldshuts geschönigt werden sollen. Ich denke es liegt auf der Hand, dass es als Kur- und ehemalige Kreisstadt es nicht nur recht ist, ein eigenes Krankenhaus (vor allem auf der "Schiene" am Hochrhein) zu besitzen, sondern das Bad Säckinger Krankenhaus weist auch mit seiner Parkanlage und Lage, optimale Bedingungen für die ruhevolle Genesung der Patienten aus. Es ist natürlich problematisch, dass der Waldshuter OB im Vorstand der Entscheidungsfindung sitzt...Hier sehe ich, in Bezug auf die Defizite des Waldshuter Krankenhaus, ein Objektivitätsdefizit. Nein: Wir haben ein Recht auf wohnortnahe Versorgung und allen Erbsenzählern zu wider: Versorgung im Gesundheitsbereich darf nicht von Zahlen und Geld abhängen, besonders in ländlichen Regionen!


Die Nähe spielt eine große Rolle Auch für nofälle wäre es eine Zumutung nach Waldshut zu fahren

Im Notfall zählt jede Minute ! - ein Weg von 20 km ist in diesem Fall zu lange! Das Säckingen Krankenhaus muss bestehen bleiben

Sehr geehrte Damen und Herren Säckingen zählt zu einer "kleinen" Stadt die nach und nach wächst und auch viele Touristen anzieht. Wir sind hier an der Grenze zur Schweiz. Schnellzüge halten in Säckingen. Es ist ein Kurgebiet. Wie kann es sein, dass unser Krankenhaus plötzlich an einem Ort ist, welches nicht zentral gelegen ist. Weder von Touristen, noch Schülern besucht wird. Was passiert, wenn ein Schüler sich verletzt, ein Tourist`? Sollen wir erstmal 40min. Fahrt ergehen lassen??? Danke

ich war in diesem krankenhaus patient als ich noch in deutschland gelebt habe. es ist eine sehr gutes krankenhaus mit einem sehr tollen personal. last es offen, denn ihr duerft auch nicht vergessen dass dadurch eine ganze menge an qualifiziertem personal ihren job verlieren und somit ihre existenz

Bad Säckingen und Umgebung braucht dieses Krankenhaus, denn der Weg ins nächstliegende ist viel zu weit und könnte viele Leben kosten!!!

Weil es für alle Menschen wichtig ist, wenn man ins KH muß ist es zu weit weg, dann kann es für jedermann zu spät sein.

Jede Sekunde zählt. Bad Säckingen ist ein Kurort und dazu gehört auch ein Krankenhaus wo die Erstversorung nicht fehlen darf!!

Ich hoffe wir können das KH retten, es hat mir schon so offt geholfen und schon ein mal das Leben gerettet!!

Das säckinger Krankenhaus wurde erst renoviert, das ist wirklich geld aus dem Fenster schmeißen! !!!!

Die Menschen die in Bad-säckingen wohnen, oder auch im Umkreis. Können doch nicht so weit fahren bis sie in das nächste Krankenhaus gelangen. Man muss sich nur vorstellen, wenn jetzt was schlimmes passieren sollte, da zählt jede Sekunde, muss man dann tatsächlich so weit fahren um Leben zu retten. Meiner Meinung nach finde ich es nicht gut!

Wir haben immer mehr Mangel an GUTEN Krankenhäusern!!! Hingegen bleiben Kliniken in welchen man sich Krankenhauskeime holt? Meine Mama wurde in Bad Säckingen erfolgreich behandelt und freundlich aufgenommen, nachdem sie in meinem Landkreis in zwei Krankenhäusern gelitten hat.

Es ist ein Unding, dass Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen, auf Kosten der Bevölkerung stattfindet.

wenn es darum geht menschenleben zu retten zählen oftmals sekunden! lange fahrtwege in krankenhäuser erhöhen die fahrkosten der rettungswägen etc.... und oftmals ist es zu spät. anscheinend ist heutzutage geld wichtiger als menschenleben... uvm!

Lage / Zentral .. Erreichbarkeit, - Umgebung aber auch nach Basel , Freibrug usw.. Tradition. / Gewohntes./ Sicherheitsgefühl, Kosten,, Umbau- Renovierung - vs Neubau ( lt. Zeitung in Albbruck ) bzw auch Abriss des KKH in WT was ich genauso für Sinnbefreit halte..da auch dieses in seiner Funktiononalität für gut empfinde

Aus Erfahrung weiß ich um die langen Rettungswege und den Hausärztemangel. Der Bevölkerung wird durch Landkreis und Bereichsausschuss schon seit Jahren mit die schlechtesten Hilfsfristen bei Notfällen aufgezwungen und diese werden durch die Verlegung des Spitals noch schlechter,wer Verantwortet das denn,den Namen hätte ich gerne der dafür persönlich gerade steht vor Gericht!!

Ein kleinmaschiges Netz ist in der Gesundheitsfürsorge oberstes Gemeinwohlinteresse. Dass man mit Gesundheit Profit machen kann ist eine irrijge Grundvorstellung. Jedem Bürger ist die Gesundheit ein hohes Gut, für das er auch bereit ist zu zahlen. Christina Wallaschek

Ich finde es unverantwortlich, Gelder in einen Neubau zu investieren, wo die Spitäler in Bad Säckingen und Waldshut gerade erst für mehrere Millionen saniert wurden. Um die Kapazitäten von guten Ärzten können diese ja die Stellen in Waldshut und Bad Säckingen teilen in dem sie z.B. Drei Tage im einen und dann im anderen Spital arbeiten.

Weil sich Gesundheit nicht rechnen muß!! Weil sich durch unsere geographische Lage nicht mehr Menschen aktivieren lassen. ( Schweizer Grenze - Hotzenwald dünne Besiedlung ) Ein Krankenhaus sollte sich mit Qualität präsentieren.

Ich lag selbst eine lange Zeit in diesem Krankenhaus. Meine ganze Familie freute sich sehr dass ich so nahe im Krankenhaus war und nicht nach Freiburg oder Waldshut musste.

Hört auf unsere Stadt zu ruinieren, wir wollen Entwicklung in der Stadt und wir brauchen das Krankenhaus!

Langsam reicht es mit dieser Geldgier! Hier geht es einerseits um Menschenleben bzw. Hilfesuchende und anderseits um Menschen, die sich in Ihrer beruflichen Laufbahn dafür entschieden haben, anderen Menschen zu helfen (Ärzte und Co!)! Abkassieren von Seiten der Ärzte, Kassen oder Krankenhausbetreibern ist eine riesen Sauerei! Im Vordergrund sollte IMMER der Mensch stehen und NICHT der Geldbeutel. Eine Vollumfängliche Gesundheitsversorgung sollte SELBSTVERSTÄNDLICH sein! Wenn Geld ein Entscheidungsgrund ist für den Zusammenschluß des Säckinger und Waldshuter Krankenhaus ist, sollten wir den dafür Verantwortlichen HEFTIG vor den Kopf stoßen und der geldgierigen Gesellschaft Ihre Grenzen aufzeigen - ES REICHT!!!!

Als Bad Säckinger Kreisrat für den Erhalt des Krankenhauses bin ich im Kreistag einer gegen zu viele. Jetzt bin ich einer unter viel mehr.

Krankenhaus in Bad Säckingen nicht weg zu denken, leider ab und etwas überlastet aber immer bemüht die Papienten möglichst gut zu versorgen. Eine Schließung ist keine Lösung, es müssen invesitionen getätigt werden um die Inftrastuktur zu verbessern und ggf. aus zu bauen. Zudem müssen die Mitarbeitet entlastet werden durch Anstellung neuer Mitarbeiter. Eine Verlegung beutet meist nur noch mehr persönlichen Stress für die Mitarbeiter und Papient. Diese Statistische Geldeinsparerrei muss endlich ein Ende nehmen, wir sind schließlich nicht in Amerika.

Wir werden zum Notstandsgebiet.Erst der katastrophale Ärztemangel,jetzt will man uns das Krankenhaus auch noch wegnehmen.Wohl dem der gesund alt werden kann.Aber das können die wenigsten.

Weil ich den Standort Bad Säckingen sehr sinnvoll finde und auch notwendig. Es ist ein zentraler Standort, der auch für die angrenzenden Gemeinden, vor allem auch auf dem Wald notwendig ist. Im Notfall zählt jede Minute. Die angedachte Lösung Albruck bedeutet eine Anfahrt von mindestens zusätzlichen 15 Minuten, je nach Wohnsitz. Auch eine Kurstadt zu sein, ohne ein Krankenhaus-Versorgung anbieten zu können, finde ich nicht richtig.

Die ärztliche Versorgung gerade am Wochenende ist schon mehr als dürftig. Wenn nun noch das Krankenhaus in Bad Säckingen wegfällt wird es sehr sehr eng. Persönlich habe ich dort keine gute Erfahrung gemacht, eher eine Traumatika. Aber für die erste Notversorgung akzeptabel. Ich persönlich denke eher an die ganzen Arbeitsplätze die wegfallen, an die die sich keine Zusatzkrankenversicherung leisten können, um ggf. Basel oder Zürich zu wählen und auf das Krankenhaus Bad Säckingen angewiesen sind. Auch unvorstellbar eine Stadt ohne Krankenhaus. Nun ja, letztendlich ist es unterm Strich eh eine politische Angelegenheit und Petition hin Petition her, sie machen eh was sie wollen - die Macher!

Infos

Seid dem 26. April 21 Uhr haben wir eine Seite in Facebook , sowie eine Onlinepetiton erstellt.
Zum heutigen Tag hat die Facebookgruppe 4471 Mitglieder / Mitstreiter und die Petition 1094 Unterzeichner !!!!

Für den 16.Mai ist ab 11 Uhr eine Demonstration in Bad Säckingen geplant. Wir laufen vom Festplatz, durch die Innenstadt bis zum Woolworth. Dort wird es einen Infostand geben wo man auch seine Unterschriften abgeben kann.

Wir freuen uns über jede Teilnahme und Unterschrift.

Die Petition ist unter dieser Adresse zu finden :
https://www.openpetition.de/petition/online/rettet-unser-bad-sackinger-krankenhaus


und unsere Facebookseite :
https://www.facebook.com/groups/1589957731260128/

Fotos von der DEMO
















Leserbriefe in der Badischen Zeitung



BAD SÄCKINGER SPITAL
Der Wille des Bürgers zählt nicht?
Zur Diskussion um die mögliche Schließung des Spitals Bad Säckingen erreichten die Redaktion folgende Leserbriefe:
Bei der Veranstaltung kürzlich im Kursaal Bad Säckingens sagte Bürgermeister Albers aus Waldshut: "Sie werden es nicht verhindern können, dass die Kliniken in Bad Säckingen und Waldshut schließen und auch nicht, dass die Fallpauschalen abgeschafft werden." Ich traute meinen Ohren nicht. So also denkt ein Bürgermeister über die Wähler! Wen wundert’s, dass immer weniger Bürger zur Wahl gehen. Gesagtes bestätigt ja, was viele denken: Die da oben machen sowieso, was sie wollen! Der Wille des Bürgers zählt nicht? Na, wenn das mal nicht schief geht!

Tage später berichtet die Presse von verspäteten Eintreffen der Rettungsdienste im Notfall. Im Höchstfall soll ein Notarzt in 15 Minuten am Einsatzort sein. Der Bereich Waldshut steht heute in Baden-Württemberg am schlechtesten da, nur 89,5 Prozent sind "regelrecht". Wie wird das in Zukunft sein? Kein Krankenhaus in Bad Säckingen und Waldshut. Bis ein Patient Albbruck erreicht, ist er schon tot? Dabei wissen wir doch, dass es im Notfall auf jede Minute ankommt. Auf der "Traumstraße des Südens B 34" im Berufsverkehr ist er mit Sicherheit tot. Wie wollen Sie, Herr Albers, das verantworten? Ist es nicht besser, zwei kleinere Kliniken gut auszustatten, sodass die Erstversorgung in jedem Fall gewährleistet ist? Dies sollte auch im Hinblick auf die immer älter werdende Bevölkerung wichtig sein. An meinem Arbeitsplatz zähle ich die Hubschraubereinsätze, pro Woche sind es mindestens zwei, das bedeutet für mich, Patienten sind gut erstversorgt und werden dann je nachdem nach Krozingen, Freiburg, Basel oder Zürich geflogen. Hätten diese Patienten eine Chance in Albbruck?

Sie, Herr Bürgermeister Albers, Sie, Herr Landrat und Sie, Damen und Herren Kreisräte, sind im Namen Ihrer Wähler aufgefordert, zum Wohle der Bürger zu handeln. Ulla Medau, Bad Säckingen




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Wo bleibt der Mensch dabei?
In Bad Säckingen und Waldshut sowie einigen Standorten im Kreis Lörrach sollen aus Kostengründen die teilweise modernisierten Kliniken geschlossen werden. Um "Kosten zu sparen" soll in Albbruck eine neue Klinik gebaut werden. Erste Zahlen sagen 114 Millionen Euro, am Ende werden es dann vermutlich zwischen 150 und 200 sein, wir kennen das ja von anderen Projekten in Deutschland.
Aber mal abgesehen vom Geld: Wo bleibt der Mensch dabei? Anfahrtswege verdoppeln sich für viele Patienten und zuverlässiges Personal wird arbeitslos, nur damit vielleicht mal leicht schwarze Zahlen geschrieben werden.

Dann haben wir eine Kreisstadt ohne Klinik und eine Kurstadt ohne Klinik, dafür in der Mitte eine, die qualitativ nicht besser sein wird, in der Personal und Patient aus Zeitmangel noch mehr zur Nummer verkommen, wie es heute schon in den großen Unikliniken der Fall ist. Ist Gesundheit nur noch ein Geschäft, oder hat die Politik die verdammte Pflicht, sich um eine gute Krankenversorgung des eigenen Volkes zu kümmern? Wie wäre es denn, wenn man 20 Prozent der veranschlagten Neubaukosten in das Spital Waldshut und weitere 20 in das Spital Säckingen steckt? In Bad Säckingen könnte man sich verstärkt auf Herz-Kreislauf-Krankheiten spezialisieren und in Waldshut auf Krebs und Kinderheilkunde. Wäre das nicht sinnvoller? Das kostet bedeutend weniger Geld und erhöht die Qualität. Manfred Zeller, Murg

SWR

Das Säckinger Krankenhaus im SWR Check :


http://www.swr.de/klinikcheck/mein-krankenhaus/spital-bad-saeckingen/-/id=15229950/did=15414952/nid=15229950/kwc4gt/index.html

Dem Resümee